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"Westwell" von Lena Kiefer



Klappentext


Helena vermisst Jess mit jeder Faser ihres Seins. Vor zwei Monaten musste sie die schwerste Entscheidung ihres Lebens treffen und sich von ihm trennen, und noch immer zerreißt ihr allein der Gedanke an ihn das Herz. Einzig ihre Nachforschungen zum Tod ihrer Schwester schaffen es, sie über Wasser zu halten. Doch als sie dabei auf eine Information stößt, die Jess’ gesamte Welt auf den Kopf stellen könnte, bleibt ihr nichts anderes übrig, als erneut Kontakt mit ihm aufzunehmen. Jess ist außer sich, als er erfährt, dass Helena im Todesfall ihrer Geschwister ermittelt, ist er doch überzeugt, dass sie sich dadurch in große Gefahr begibt. Daher beschließt er, ihr zu helfen - und obwohl beide wissen, dass sie nicht zusammen sein dürfen, ist es bald unmöglich, ihre Gefühle zu ignorieren ...



 


Rezension


Der erste Band der Westwell Reihe hat mich nicht gänzlich überzeugt, ganz anders jedoch ist es beim zweiten Band. Wenn ich die Stimmung des zweiten Bandes in Form von Netflix Serien beschreiben sollte, würde ich eine Kombination aus Gossip Girl und Elona Holmes wählen. Ich empfand die Emotionen der Protagonisten sehr viel besser in Worte gefasst, als im ersten Band. Es fiel mir leicht einen Zugang zu den Protagonisten zu finden und litt mit ihnen mit. Besonders gut fand ich, das durchweg ein Spannungsbogen aufrecht erhalten wurde. Ich stellte passend zum Handlungsverlauf Vermutungen auf. Legte das Buch zur Seite, um kurz inne zu halten und selbst zu spekulieren. Ich fühlte mich wie eine Detektivin auf heißer Spur zwischen Liebesdrama und Upper East Side.


Vor allem Helena hat in diesem Band eine große Wandlung durchlebt. Sie hat sich selbst mehr gefunden und stand mehr für sich ein. Ein Prozess, welchen ich gerne begleitet habe. Ich habe es bewundert, wie sie alte Gewohnheiten und Verhaltensweisen in ihren Umfeld hinterfragt hat und sich selbst eine Meinung dazu gebildet hat, wie denn ihre eigene Meinung aussehen soll. Das es wichtig ist, mit sich selbst und dem Leben das man lebt zufrieden zu sein. Aber an dieser Stelle will ich nicht noch mehr vorweg nehmen.


Ebenfalls besser umgesetzt wurde die Einbindung der Nebencharaktere. Man lernte auch das Umfeld von Helena und Jess viel besser kennen und bekam somit auch einen besseren Eindruck von der Gesamtsituation. Das hat mir im ersten Band gefehlt und hier wiederum sehr gut gefallen!


Wer den ersten Band der Reihe bereits gelesen hat, weiß das auch Panikattacken hier eine Rolle spielen. Ich habe es geliebt, wie Helena und Jess hier das Musterbeispiel abgeliefert haben, wie Angehörige von Betroffenen sich in solch einer Situation verhalten sollte. Als selbst an Panikattacken leidende Person habe ich das sehr gewertschätzt. Das Thema wurde aber auch nicht zu sehr in den Vordergrund gestellt, was ich ebenfalls sehr gut fand. Denn an Panikattacken leidende Personen sollten zwar im Zusammenhang mit jenen betrachtet, aber nicht darauf runter reduziert werden. Was hier auf keinen Fall gemacht wurde.


𝐆𝐞𝐬𝐚𝐦𝐭𝐟𝐚𝐳𝐢𝐭: 5/5 ⭐️

𝐅𝐚𝐳𝐢𝐭 𝐢𝐦 𝐃𝐞𝐭𝐚𝐢𝐥: Cover: 4/5, Spannung: 5/5, Story: 5/5, Charaktere: 5/5





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