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Sister of the Night von Marah Woolf





Klappentext

Vianne und ihre Schwestern konnten aus Morada fliehen, aber die Gefahr, in der die Welt der Menschen schwebt, ist längst nicht gebannt. Regulus’ Rache wird furchtbar sein, daher müssen sie versuchen, ihn aufzuhalten. Nachdem der Grimoire ihrer Großmutter ihnen eine geheime Botschaft offenbart hat, begibt Vianne sich auf eine gefahrvolle Reise. Denn um die Zukunft der Welt zu retten, muss sie in die Vergangenheit gehen.



Rezension

Das Ende der Reihe, rund um Vianne und ihre Schwestern hat mich noch einmal richtig umgehauen. Wenn ich das Setting und die Atmosphäre des ersten Bandes mit den letzten Band vergleiche, liegen dazwischen Welten. Ich fühle mich so, als hätte ich eine ewig lange Reisen mit den Charakteren hinter mich gelegt. Entsprechend schwer viel mir nun also auch der Abschied.


Im letzten Band finden wir uns an ganz anderen Orten wieder, wodurch man auch die Welt der Charaktere gewissermaßen noch einmal aus ganzen anderen Augen betrachten kann. Auf einmal machen viele Details Sinn, die zuvor schlichtweg verwirrend waren. Als hätte sich ein Schalter umgelegt und alles was man von sich geben besteht nur aus “Ahh!” und einem fassungslosen Kopf schütteln. Ich wurde bis zum Schluss unterhalten und konnte das Buch gar nicht mehr aus meinen Händen legen. Wir treffen auch Personen aus der Vergangenheit der Schwestern und diese Momente waren für mich wie Balsam für die Seele. Als würde endlich das fehlende Puzzelteil seinen Platz finden.


Gefallen hat mir auch, dass zumindest ein Hauch von Diversität zu erkennen ist, was Hautfarben und sexuelle Orientierungen anbelangt. Auch wenn in dem Thema natürlich noch sehr viel mehr Luft nach oben ist.


Während des Lesens war ich aber ehrlich gesagt oft verwirrt. Ich wusste nicht wem ich vertrauen kann. Alles schien möglich. Das ewige Hin und Her zwischen den verschiedenen Liebespärchen machte mich wahnsinnig - auf die gute Art. Die Hoffnung und der Schmerz wechselten sich so rasant ab, dass ich mich gar nicht mehr auskannte, was denn jetzt der Stand der Dinge war. Marah Woolf ist einfach immer für eine Überraschung zu haben. Vom Ende habe ich jedoch mehr erwartet. Es hat mich nicht enttäuscht, doch es stach für mich nicht heraus. Da es aber zu einem runden Abschluss geführt hat, kann ich damit leben.

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