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Rezension - Bis das letzte Sandkorn fällt / Dämonenkuss von Chrissy Em Rose





Klappentext

Die junge Elitemagierin Malia scheint in ihrem eigenen Albtraum gefangen zu sein.


Endlich ist es ihr gelungen, ein stabiles Tor in das Dämonenreich zu errichten, um die große Sanduhr zu retten und damit den Untergang ihres Wüstenzirkels zu verhindern. Dass sie dort allein mit ihrem Lehrmeister, dem Halbdämon Livio, strandet, war jedoch nicht geplant. Erst recht nicht, da ihre Gefühle ihm gegenüber immer stärker werden. Malia und Livio sind in der fremden Welt gefangen, in der sie schon bald gefährlichen Dämonen und nicht zuletzt Livios Vater gegenüberstehen, dem mächtigen Dämonenfürsten Jaro, der seine ganz eigenen Pläne mit der jungen Magierin verfolgt. Ihre einzige Hoffnung, zurück in die Menschenwelt zu gelangen und die Sanduhr doch noch zu retten, ist Rico, der Magier, dem sie den Schlamassel zu verdanken haben. Aber wo finden sie ihn, und was, wenn sie es nicht rechtzeitig schaffen, bis das letzte Sandkorn fällt?


Rezension

Das ich den ersten Band gelesen habe, ist nun schon einige Monate her. Somit wäre meine übliche Vorgehensweise gewesen, das Ende des ersten Bandes erneut zu lesen, bevor ich mit dem zweiten Band starte. Dies habe ich hier jedoch ohne konkreten Grund nicht getan, was auch gar nicht nötig war. Ich war begeistert, als ich direkt wieder Zugang zu der Handlung und Charakteren gefunden habe, als hätte ich den ersten Band gerade erst gelesen. Das ist für mich eine gute Eigenschaft der Reihe, welche nicht jede Reihe mit sich bringt. Wir haben ein ganz anderes Setting als im ersten Band, welches mich auch noch einmal viel mehr mitgerissen hat. Die Beschreibung war so bildlich, das ich mir alles automatisch vor Augen vorstellen konnte. Jedoch nicht zu bildlich, sodass die eigene Vorstellungskraft noch angeregt wurde. Optimal also. Ich fand es sehr gut, dass - vor allem zu Beginn - nicht eine Neuigkeit zu schnell auf die andere folgte. So blieb es spannend, sehr spannend sogar, aber man wurde auch nicht mit Wendungen überhäuft. Im zweiten Band hat nun einiges Sinn ergeben, was ich im ersten Band vielleicht nicht ganz verstanden habe. Der erste Band war gut, doch dieser Band hat dafür gesorgt, dass die Reihe einen tiefen Platz in meinem Herzen gefunden hat.


Besonders schätze ich diese Reihe, da die einzelnen Bände keine zu hohe Seitenanzahl haben. Wer also nicht die nächste Reihe anfangen will, weil er/sie schon so viele Reihen offen hat, könnte hier ein Schlupfloch finden. Denn durch diese Reihe fliegt man förmlich, ohne dabei zu kurz zu kommen!


Nicht spoilerfrei: Ich war zu Beginn enorm verwirrt, weshalb Livio sich auf einmal so völlig anders verhält. Die Dynamik zwischen den Protagonisten war ganz anders, was nicht zwingend etwas schlechtes bedeutet. In einem Moment eisig, im anderen Moment vertraut. Ich war so neugierig, wie ihr Zusammensein sich im laufe der Handlung weiterentwickeln wird. Ob es nun weiter eisig bleibt, oder doch noch lodernde Leidenschaft wird. Ich würde sagen, dass keine meine Vermutungen wirklich wahr wurde. Das Ende ließ mich wirklich sprachlos zurück. Alles was ich während des Lesens geglaubt habe, wurde über den Haufen geworfen. Und ich habe NICHTS davon vorhergesehen. So ein gemeiner Cliffhanger! Ich kann den dritten Band kaum erwarten.

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