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My Roomate is a Vampire von Jenna Levine





Klappentext (übersetzt)

Cassie Greenberg braucht eine neue Bleibe, und zwar schnell. Als sie eine erschwingliche Wohnung in einer schönen Gegend findet, weiß sie, dass es einen Haken geben muss. Natürlich ist ihr neuer Mitbewohner Frederick J. Fitzwilliam alles andere als normal. Er schläft den ganzen Tag, ist nachts geschäftlich unterwegs und redet, als käme er aus einem Liebesroman aus der Regentschaft. Außerdem hinterlässt er Cassie herzzerreißende Notizen in der Wohnung, fragt sie immer nach ihrem Tag und sieht bei den seltenen Gelegenheiten, bei denen sie beide zu Hause und wach sind, nicht schlecht aus - ohne Hemd. Es ist nicht zu leugnen, dass es zwischen den beiden funkt - aber es gibt auch ein Geheimnis...


Rezension

Die Kombination der Protagonistin hätte wohl nicht besser sein können. Cassie und Frederick sind unterschiedlicher als Tag und Nacht. Doch damit kann Cassie leben, denn sie braucht eine neue Bleibe und Fredericks Anzeige über ein freien WG Zimmer ist schlichtweg zu verlockend um sich dagegen zu entscheiden.


Ich habe die Chemie zwischen den beiden geliebt. Cassies Sarkasmus und Freds fehlendes Verständnis für Humor. Die beiden ergänzen sich und motivieren einander die eigenen Hürden zu nehmen. Auf Freds wäre das der Umgang mit Social Media und auf Cassies Seite ihre Selbstzweifel hinsichtlich ihrer Kunst und hinsichtlich ihrer beruflichen Zukunft. Das eine klingt davon sehr viel ernster? Mag sein, doch der Kontext macht es erst richtig spannend und zu dem was die Handlung und Dynamik zwischen den beiden schlussendlich ist. Fred ist außerdem ein Swiftie! Wie könnte man ihn dann nicht mögen?

Und jetzt mal im ernst. Ich empfand die Gefühlswelt von Fred sehr greifbar. Ihm kamen Fragen auf, welche mir an seiner Stelle definitiv auch in den Sinn gekommen wären, wenn ich 100 Jahre verpasst hätte. Wie er seine Überforderung nicht überspielt und sich über seine Unterlegenheit bewusst ist, hat mich sehr fasziniert und unterhalten. Es ist nicht normal, dass man auf einmal einen Vampir als Mitbewohner hat. Offensichtlich nicht. Doch Cassies Umgang mit dieser Erkenntnis war so erfrischend. Nicht richtig und nicht falsch. Ich hatte das Gefühl, dass die beiden aus ihrer Wohngemeinschaft stärker und besser hervorgingen, in viererlei Hinsicht. Die Chemie zwischen den beiden fühlte sich gut an, ich habe mich direkt wohl gefühlt. In meinen Augen der perfekte cozy read für zwischendurch.


Ebenfalls mochte ich Freds Zettel und die Textnachrichten, die das Buch noch einmal zusätzlich aufgelockert haben. Ich glaube das Buch wäre für mich noch einmal besonderer gewesen, wenn Cassies beschriebene Zeichnungen auch phasenweise in das Buch eingebunden gewesen wären. Das ist ein Potenzial gewesen, welches meiner Meinung nach nicht ausgeschöpft wurde. Doch schlussendlich wirkt sich das nicht auf die Handlung selbst aus und ist dementsprechend eher irrelevant.

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