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Glutmädchen / Flamme der Highlands von June Winter




Klappentext

»Ich kann küssen, wen ich will!« »Das ist so nicht richtig - dem Gesetz nach gehörst du mir.« Laire McLeod wächst unter dem grausamen Gesetz des schottischen Königs auf, das junge Frauen nach 22 Wintern an den meistbietenden Laird verkauft. Um zu verhindern, dass ihre Schwester an einen anderen Clan übereignet wird, bietet Laire bei ihrer Auktion mit. Ein Recht, das nur einem Mann zusteht. Als ihre Lage aussichtslos scheint, muss sie ihren Laird Kelden McLachlan um Hilfe bitten und eine Abmachung mit ihm eingehen - ihr Körper gegen das Leben ihrer Schwester. Der Handel schafft eine gefährliche Nähe zwischen ihr und dem geheimnisvollen Clanchief und berührt sie gleichzeitig auf eine Weise, wie sie es noch nie zuvor erlebt hat. Doch Laire ist keine gewöhnliche Frau. Ihre Eltern waren die Anführer der Aufständischen, welche einst ihr Leben für die Freiheit der Frauen gaben. Als sich der Widerstand formiert, muss sich Laire entscheiden: Tritt sie ihr Erbe an oder kämpft sie für eine Liebe, die selbst eine größere Gefahr birgt, als sie ahnt?


Rezension

Zu Beginn hatte ich meine Probleme in das Buch reinzukommen. Jedoch ist es auf jeden Fall nicht zu viel versprochen, wenn von authentischen schottischen Dialogen und Szenen gesprochen wird. So authentisch, dass ich mich nun einmal erst einmal in das Setting und den Umgang zwischen Charakteren einfinden musste. Ich musste mir die Hierarchie vor Augen führen. Ich fand aber genau das tatsächlich gut. Weil die Handlung somit überzeugend war und mich schlussendlich mitgerissen hat. Das Setting war spannend und düster zugleich! Die schottischen Highlands bilden den perfekten Hintergrund für diese Geschichte voller Geheimnisse und Intrigen. Wir haben mit Laire eine eigensinnige Protagonistin, bei der man nie so ganz weiß woran man ist. Doch eine Sache weiß sie ganz genau: wo ihre Prioritäten liegen. Und das fand ich ganz besonders, inspirierend und spannend. Laire McLeod wächst nämlich unter dem grausamen Gesetz des schottischen Königs auf, das junge Frauen nach 22 Wintern an den meistbietenden Laird verkauft. Um zu verhindern, dass ihre Schwester an einen anderen Clan übereignet wird, bietet Laire bei ihrer Auktion mit.


Natürlich haben wir auch hier eine Liebesgeschichte, diese stand für mich jedoch nicht im Vordergrund. Dennoch mochte ich die Leidenschaft zwischen dem sich anbahnenden Paar sowie die zwiegespaltenen Emotionen, welche sich bei dessen zunehmenden Gefühlen auftaten. Sehr gut konnte ich mir vorstellen, wie schwer es ist Nähe zuzulassen, wenn man das Gefühl hat auf Holzkohlen zu laufen. Der politische Aspekt hat mir besonders Gefallen, in Bezug auf Laires größten Wunsch, dem schrecklichen Gesetz endlich ein Ende zu setzen. Das der Wunsch auch durch ihre Vergangenheit befeuert wird, machte es für mich umso spannender. Ich bin gespannt, ob wir im zweiten Band noch mehr über Laires Eltern erfahren werden. Generell haben sich beim Ende des Buches so viele Fragen aufgetan, sodass ich den zweiten Band gar nicht mehr erwarten kann.


Das Buch erinnerte mich sehr an die Serie The Outlander. Die Serie musste ich persönlich abbrechen, da mir die Gewaltszenen zu viel waren und mich mental belastet haben. Schön war es, die Atmosphäre hier wieder zu finden, nur weniger brutal. Ganz ohne Brutalität geht es in dem Buch jedoch auch nicht, was allein schon die Thematik verlangt. Doch die beschriebenen Szenen belasteten mich nach Beendung des Buches nicht, sodass ich diese als absolut aushaltbar empfunden habe.

Ich möchte auch noch einmal hervorheben, wie sehr mich das beschriebene Setting begeistert hat. Ich selbst habe 2023 einen Roadtrip durch die schottischen Highlands gemacht und in Schottland eine zweite Wahlheimat gefunden. Orte, an denen ich glücker war denn je. Das Buch hat es mir ermöglicht, gedanktlich zu all diesen Orten zurück zu kehren. Mein Fernweh wurde gelindert und gleichermaßen wurde meine Abendteuerlust geweckt.

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