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Falling Hard for the Royal Guard / Eine königliche Liebeskomödie von Megan Clawson




Klappentext

Von ihrem Schlafzimmer im Tower of London aus hat die sechsundzwanzigjährige Maggie immer von ihrem eigenen märchenhaften Ende geträumt. Doch dies ist das London des einundzwanzigsten Jahrhunderts, und statt Rittern auf weißen Pferden hat sie Welse auf Tinder. Und da ihre letzte Beziehung auf spektakuläre Weise endete, schwört sie den Männern endgültig ab. Und dann zwingt eine zufällige Begegnung mit Freddie von der königlichen Garde Maggie dazu, sich einzugestehen, dass sie noch nicht bereit ist, die Liebe aufzugeben ... Aber wie erregt man die Aufmerksamkeit von jemandem, der darauf trainiert ist, alle Ablenkungen zu ignorieren? Kann sie den ersten Kuss ihrer wahren Liebe ergattern ... oder ist sie am Ende?


Rezension

Dieses Buch habe ich in Vorbereitung auf unseren London Trip gelesen, um meine Vorfreude noch einmal zu verstärken und dies hat auf jeden Fall geklappt.

Es handelt sich hierbei um eine Liebesgeschichte, für mich ging es jedoch primär um Maggies Leben. Maggie arbeitet und lebt bei ihrem Vater im Tower auf London. Ihr Job macht ihr nicht sonderlich Spaß und ihr Leben besteht aus Fettnäpfchen nach dem anderen. Der Schreibstil war gut und flüssig zu lesen. Generell war es ein leicht und flockiges Buch, gut für zwischendurch. Geschrieben ist das Buch in der Ich-Perspektive von Maggie, wodurch man all ihre Macken aus erster Hand mitbekommt.

Ich konnte lange keine Verbindung zu dem Protagonisten aufbauen, da er lange Zeit während des Handlungsverlaufs von der Bildfläche verschwunden ist. Somit war ich teilweise auch am grübeln, ob er nicht doch eher eine Nebenfigur ist. Als dann alles doch recht zügig voran ging, konnte ich die beschriebenen Gefühle nicht wirklich nachvollziehen. Mir fehlten schlichtweg die entsprechenden Dialoge zwischen den Protagonisten, welche - meines Erachtens - für eine tiefgründige Verbindung notwendig gewesen wären.


Der Plottwist hat mich überrascht, eben aufgrund der Tatsache, dass Freddie (Protagonist) für mich eher eine nebensächliche Rolle gespielt hat. Doch trotz der unvorhersehbaren Handlung geschah mir gegen Ende des Buches zu viel auf einmal. Es ist, als hätte man sich bei der ersten Hälfte ganz viel Zeit gelassen, nur um den Schluss dann mit einer Höchstgeschwindigkeit zu Ende zu bringen. Die Leichtigkeit ging mir damit ein wenig verloren.


Gerne mochte ich die geschichtlichen Einblicke, welche durch Maggies Liebe zu den Towern einen nähergebracht wurde. Davon hätte ich mir gerne mehr gewünscht, da diese Ausführungen dem Buch das gewisse Etwas verliehen haben.


Als ich dann in London war und die Tower Bridge betrachtet habe, wirkte sie noch einmal ganz anders auf mich. Ich konnte Maggie förmlich herumrennen sehen, weil sie mal wieder verschlafen hat. Dies ließ mich das ein oder andere Mal schmunzeln, genauso wie beim Lesen des Buches.

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