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Check & Mate von Ali Hazelwood





Klappentext

Mallory Greenleaf hat sich geschworen, nie wieder Schach zu spielen. Denn das Spiel, das sie jahrelang geliebt hat, hat ihr zu viel genommen. Doch als ihre beste Freundin sie überredet, bei einem Wohltätigkeitsturnier einzuspringen, kann Mallory nicht ablehnen. Ein letztes Mal spielt sie – und besiegt versehentlich den amtierenden Weltmeister Nolan Sawyer. Nolan, der Schach auf ein ganz neues Level gehoben hat. Nolan, der dafür bekannt ist, dass er mit Niederlagen nicht gut umgehen kann. Nolan, der wahnsinnig gut aussieht. Mallory tut das Erste, was ihr in den Sinn kommt: Sie läuft weg. Doch Nolan spürt sie auf und lässt nicht locker. Er will unbedingt erneut gegen Mallory spielen. Doch sie kann nicht riskieren, sich noch einmal ins Schachspielen zu verlieben. Und in Nolan schon gar nicht …


Rezension

Dieses Buch hat mich vollkommen überrascht und mein Herz im Sturm erobert. Noch nie hat Schach so interessant geklungen, so voller Spannung und Leidenschaft. Das Thema Schach spielt hier eine zentrale Rolle. Denn wir begleiten Mallory Greenleaf, welche sich geschoren hat, nie wieder Schach zu spielen. Zu viele negative Erinnerungen verbindet sie mit dem Sport, welcher ihr ernst alles bedeutet hat. Durch ein Wohltätigkeitsturnier, an dem sie nur wiederwillig teilnimmt, kommt sie dem Schach jedoch wieder näher. Als sie am Ende des Turniers dem amtierenden Weltmeister und berüchtigten “Kingkiller” Nolan Sawyer gegenüber sitzt, gerät ihre Welt ins wanken und sie erhält eine Chance, von der sie vor Jahren noch geträumt hätte. Doch nun ist alles anders. Sie ist anders. Wir begleiten die Protagonistin, wie sich sich sich durch die Gegenwart kämpft. Sich ihrer Vergangenheit stellt. Und letztlich auf eine bessere Zukunft hofft.


Dieses Buch ist nicht nur für Schachfans ein Highlight, sondern für jeden, der tiefgründige Charaktere und herzergreifende Geschichten liebt. Ich habe die Chemie zwischen den Protagonisten geliebt. Es brauchte keine großen Worte, um die Gefühle des jeweils anderen deuten zu können. Die Geschichte wurde nicht bloß erzählt, sie wurde anhand der Handlungen der Charaktere von alleine rüber gebracht. Ohne stetige Benennung der Gefühlslage. Die Verbindung der Protagonisten entwickelt sich auf natürliche Weise und lässt Platz für persönlichen Wachstum. Offene Gespräche mit ernüchterner Ehrlichkeit.


Nolan Sawyer ist für mich der Inbegriff eines perfekten männlichen Protagonisten. Ehrlich, respektvoll und dabei immer ehrlich was die eigenen Gefühle anbelangt. Er sagt die Dinge, die man vielleicht nicht immer hören will, jedoch hören muss. Er möchte das Beste für seine Mitmenschen, doch lässt sie ihren Weg alleine gehen. Für meinen Geschmack hätte Nolan noch viel mehr Platz zum scheinen verdient gehabt, denn vor allem seine Ehrlichkeit, gab diesem Buch für mich das gewisse Etwas.

Vieles wurde in dem Buch verwendet, was die Schachwelt die letzten Jahre bewegt hat wie die Auseinandersetzung zwischen Magnus Carlsen und Hans Niemann und man konnte aus jeder Zeile herauslesen, dass Ali Hazelwood gut recherchiert und alles passend eingearbeitet hat. Doch man muss sich nicht im Schach auskennen, um der Handlung ohne Probleme folgen zu können. Durch kleine Illustrationen und gut eingebundende Erklärungen des Spiels, kommt jede/r ohne große Probleme mit. Viel mehr steigt nach dem lesen des Buches der Wille, mehr über das Schach spielen zu erfahren. Sich mit den Spielregeln vertraut zu machen. Und hey, wofür ist bitte diese Uhr da? Meiner Meinung nach war es ein perfekter Schachzug, das Ali Hazelwood mit Mallorys Schwester Charakere mit dazu geholt hat, welche sich mit dem Spiel nicht auskennen. Genauso die Tatsache, dass Mallory sich mit den Regeln noch einmal neu vertraut machen muss, da ihre letzten Spiele so lange her sind. Dadurch steigen wir quasi mit ihnen in das Thema Schach ein.

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